KulturWerkstatt für Kunst im öffentlichen Raum



Kontakt: Manfred Drum
manfred.drum@urbanes-wohnen.de














Wesentlicher Faktor der Bürgerarbeit von URBANES WOHNEN e.V.

Der gemeinnützige Verein Urbanes Wohnen wurde 1973 für besseres Wohnen in der Stadt gegründet. Hilfe zur Selbsthilfe und Selbstorganisation im Wohnalltag war das Motto. Es bezog sich auf eine Verbesserung des Wohnumfelds und auf das Fördern einer lebendigen Nachbarschaft. „Aktion Grüne Gartenhöfe“ oder „Aktion Grüne Wände“ oder „Bewohnergärten statt Abstandsgün“ waren die ersten Aktionen mit engagierten Bürgern. Wo das Wohnumfeld wohnlich gestaltet wird, entstehen immer lebendige Nachbarschaften. Nach dem Start der Münchner Wohnprojekttage 1995 des Vereins entstanden neue selbstorganisierte nachbarschaftliche Wohnprojekte in ganz Bayern als sich vermehrende Alternativen zum leider noch immer anonymen Planen, Bauen und Wohnen.

Kulturelle Aktivitäten gehörten von Anfang an zu den Bürgerprojekten von Urbanes Wohnen. Die in der Seidlvilla aktive „WohnWerkstatt“ war gleichzeitig auch eine „KulturWerkstatt“, die kulturelle Aktivitäten der engagierten Bewohner anregte, unterstützte und lebendige Nachbarschaften initiierte. Früher waren es die „Münchner Hofkonzerte“ von musizierenden Bewohnern oder Gastkünstlern oder kleine „Hoftheater“ mit Pantomimen und Tänzen. Heute ist es die Künstlerperformance entlang der „Grünen Achse Schwabing“, wie z.B. „Die Grüne Wäscheleine“ als Ganztags-Performance, das „Hauskleid“, der „Rasengolem“, die „Maibaum-Aktion“, die Trommlerparade mit Liedermachern und Stelzentänzern anläßlich der Wanderbaumallee von GreenCity. Die Kulturaktionen der KulturWerkstatt wurden auch vom Kulturreferat oder von Bezirksausschüssen gefördert.

Aus der Zeit der „Aktion Grüne Gartenhöfe“ 1985 ein Zitat aus dem Buch „Stadtoasen“ von Manfred Drum und Karl Ludwig:
Gegenüber den Alltagsspielen gestalten sich die Dinge ein wenig exotischer: Der „NachtRaum“ läßt sich erleben und ins „richtige Licht“ setzen, mit Lampions, Fackeln, Scheinwerfern; er ermöglicht Schattenspiele, Tänze; der „LuftRaum“ läßt sich mit Schnur- und Seilgespinsten gestalten und mit Seifenblasen und Ballons erobern: Festspiele im eigenen Hof inszeniert! Viele Bürger wissen heute, dass sie die Verbesserung der eigenen Umwelt selbst in die Hand nehmen können. Doch bei der gemeinsamen Arbeit, beim gemeinsamen Spiel geschieht noch mehr – gemeinsames Tun. Gemeinsames Erleben verbindet und trägt dazu bei, sich im Alltag nachbarschaftlich und helfend zu verhalten...

Solche Erfahrungen ließen sich auch 25 Jahre danach ganz selbstverständlich übertragen auf die heutigen nachbarschaftlich orientierten Wohninitiativen im Bestand und im Neubau, wie z.B. die „Urbane Mitte“ im 4.Bauabschnitt des Ackermannbogens – mit den Startaktionen am 13. und 14. September unter dem Motto „Kunst und Philosophie im öffentlichen Raum“.
Kunstaktionen im öffentlichen Raum der „Grünen Achse“ und der Initiative „Grünzüge in Fahrt bringen“ des Baureferats werden in Münchens Grünvernetzung weiterhin zu Zukunftsaufgaben der Wohn- und KulturWerkstatt des Vereins Urbanes Wohnen.

Projekte der KulturWerkstatt




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