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Europäische Sicherheitsnormen: EN 1176, EN 1177

EN 1176

Teil 1: Allgemeiner Teil

Teil 2: Schaukeln

Teil 3: Rutschen

Teil 4: Seilbahnen

Teil 5: Karussells

Teil 6: Wippgeräte

Teil 7: Installation, Inspektion, Wartung und Betrieb

Die Normenserie EN 1176 (1.-7.Teil) beschäftigt sich mit der Ausführung von standortgebundenen Spielgeräten.

Diese Normen sind sehr umfangreich und in erster Linie für Gerätehersteller gedacht. Sonderanfertigungen wie im Selbstbau hergestellte Geräte sowie Einrichtungen, die in Doppelfunktion auch als Spielgerät dienen (z.B. bespielbare Skulpturen), sind aber auch davon betroffen. Bei naturnaher Gestaltung sind die Regeln ebenfalls analog anzuwenden. Abenteuerspielplätze, das sind Spielplätze mit Bauspielbereich und pädagogischer Betreuung, also abgezäunte und versperrbare Spielflächen, sind von dieser Norm ausgenommen.

Weiters macht die EN 1176 Angaben zur Pflege, Wartung und Prüfung von Spielgeräten.

Dieser Teil wendet sich auch an die Spielplatzerhalter, bei öffentlichen Spielplätzen ist dies zumeist die Gemeinde.

Zum Thema Bepflanzung gibt es in der Norm eine Liste verbotener, da giftiger Pflanzen. Ausführlichere Informationen dazu finden Sie im Kapitel „Apfelbaum und Haselstrauch“.

 

EN 1177

Untergrund, Sicherheitsanforderungen, Prüfmethoden

Die EN 1177 beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Thema Fallschutz und der Prüfung des falldämpfenden Materials.

 

Die Norm B 2607 ist als Hilfe bei der Planung von Spielplätzen gedacht. Diese gibt raumplanerische Richtwerte zum Bedarf an Spielfläche in der Gemeinde an sowie konkrete Gestaltungshinweise für die einzelnen Spielbereiche. Sie liegt seit heuer in einer überarbeiteten Fassung vor, in der dem Thema „naturnahe Gestaltung“ besondere Wichtigkeit zugemessen wird.

 

ausführliche Informationen mit Bildern:

www.noe-spielplatz.at/sb2004/23.php

 

Broschüre "Inspektion, Wartung & Betrieb" im PDF-Format, HAGS-Spielgeräte)

www.hags.com/de_dags.pdf

URBANES WOHNEN E.V.