BBE – Bundesnetzwerk

Bürgerschaftliches Engagement

Michaelkirchstraße 17–18

10179 Berlin-Mitte

T (030) 62 98 01-10, F -51

info@b-b-e.de

www.b-b-e.de

 

Landesnetzwerk Bürgerschaftliches

Engagement

Gostenhofer Hauptstraße 61

90443 Nürnberg

T (0911) 2 72 99 80

F (0911) 9 29 66 90

post@iska-nuernberg.de

www.wir-fuer-uns.bayern.de

 

lagfa bayern – Landesarbeitsgemeinschaft

der Freiwilligen-Agenturen /

-Zentren in Bayern

Philippine-Welser-Straße 5a

86150 Augsburg

T (0821) 45 04 22-20, F -15

info@lagfa-bayern.de

www.lagfa-bayern.de

 

DAG SHG – Deutsche Arbeitsgemeinschaft

Selbsthilfe-Gruppen e.V.

Friedrichstraße 28

35392 Gießen

T (0641) 9 94 56-12, F -19

dagshg@gmx.de

www.dag-shg.de

 

NAKOS – Nationale Kontakt- und

Informationsstelle zur Anregung und

Unterstützung von Selbsthilfegruppen

Wilmersdorfer Straße 39

10627 Berlin

T (030) 31 01 89-60, F -70

selbsthilfe@nakos.de

www.nakos.de

 

Stiftungsgemeinschaft

ertomis-anstiftung gGmbH

Daiserstraße 15/Rgb.

81371 München

T (089) 74 74 60 -10 F - 30

info@anstiftung-ertomis.de

www.anstiftung-ertomis.de

 

Bürgerstiftungen auf Initiative

der Bertelsmann-Stiftung

Ber. Stiftungsentwicklung

Carl-Bertelsmann-Straße 256

33311 Gütersloh

T (05241) 81 81-1 07

F (05241) 8 16 81-2 83

info@buergerstiftungen.de

www.buergerstiftungen.de

 

BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft

der Senioren-Organisationen e.V.

Bonngasse 10

53111 Bonn

T (0228) 24 99 93 - 0, F -20

kontakt@bagso.de

www.bagso.de

 

Bürgerstiftung

Zukunftsfähiges München

Klenzestraße 37 Rgb.

80469 München

T (089) 20 23 81 11

buero@bszm.de

www.bszm.de





Netzwerke bürgerschaftlichen Engagements

 

Gemeinschaftsorientiertes Wohnen und Nachbarschaft sind keineswegs neu. Altgenossenschaften und Beginen-Höfe haben ähnliche Ziele verfolgt. Jahrtausendelang waren Menschen existenziell auf Nachbarschaft angewiesen. Erst in neuerer Zeit kann man (fast) ohne Bezug zur Nachbarschaft leben; von manchen wird die urbane Anonymität sogar als Vorteil empfunden. Nicht alle wollen jedoch so leben. Das zeigt der wachsende Trend zu gemeinschaftsorientiertem Wohnen, bei dem das Bedürfnis nach Schutz der Individualität und Privatsphäre ebenso zum Tragen kommt wie das Bedürfnis nach sozialer Einbindung.

 

Die Individualisierung unserer Gesellschaft vollzieht sich oft zu Lasten von Solidarität und Einfluss. Im gemeinschaftsorientierten Wohnen gewinnen Menschen in einem bestimmten Rahmen das Potenzial zur Gestaltung des baulichen und sozialen Umfeldes. Alle Beteiligten müssen dafür ihre Konfliktund Konsensfähigkeit unter Beweis stellen. Zudem wollen selbstorganisierte Projektgruppen auch einfach schöner und bezahlbar wohnen . So gesehen sind solche Initiativen mit der Selbsthilfebewegung und dem bürgerschaftlichen Engagement verwandt. Gerade Familien, Alleinerziehende und ältere Menschen schaffen sich ein Wohnumfeld und Lebensbedingungen, die sich in dem Dreieck zwischen Sicherheit, Selbstständigkeit und Selbstbestimmung bewegen. Sie tragen mit der Sorge für sich selbst und für ihre Nachbarn auch zum Gemeinwohl bei. Die nebenstehenden Netzwerke bürgerschaftlichen Engagements können den Wohnprojekten Anregungen bringen und synergetisch auf Faktoren der Nachhaltigkeit in der Siedlungs- und Gesellschaftsentwicklung wirken.

 

 

 

 

 



Dieses Projekt wurde
realisiert mit freundlicher
Unterstützung des


Bayerischen Staatsministeriums
für Arbeit und Sozialordnung,
Familie und Frauen